Wir werden in letzter Zeit oft gefragt: «Was können wir Schütz/-innen und Legalwaffenbesitzer/-innen noch mehr tun im Kampf gegen unsinnige Waffenrechtsverschärfungen?» Dabei stellen wir fest, dass oft die naheliegendsten und effektivsten Massnahmen noch nicht voll ausgeschöpft wurden. Deshalb hier unser Sieben-Punkte-Plan für jede Partisanin und jeden Partisnanen im Krieg gegen Waffenrechtsverschärfungen:

1. Mitglied bei proTELL sein!

ProTELL, die Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht ist unsere offizielle und politisch gut installierte Lobby. Wer noch nicht Mitglied ist, MUSS jetzt sofort Mitglied werden und die Facebook-Seite liken! Natürlich ist zusätzlich eine Mitgliedschaft bei irgendeiner anderen Lobby-Organisation (z.B. SWISS NRA) auch nie verkehrt.

2. Jedes Jahr bei den Bundesübungen mitmachen (Bundesprogramm und Feldschiessen)!

Die Bundesübungen stehen (fast) jedem Legalwaffenbesitzer mit zugelassener Waffe frei. Je mehr Schütz/-innen an diesen weltweit einzigartigen Schiessanlässen teilnehmen, um so mehr wird dem Hintersten und der Letzten klar, wie gross unsere Schützengemeinde ist. Die Bundesübungen sind für Weiblein und Männlein ganz einfach Schützenpflicht und eine tolle Erfahrung, jedes Jahr!

3. Mitglied in einem anerkannten Schweizer Schiessverein sein!

Unser Milizarmeesystem bildet das Rückenmark und die Schiessvereine bilden das Rückgrat unseres liberalen Schweizer Waffenrechts. Eine Mitgliedschaft in einem Präzisionsschützenverein 25/50 Meter Pistole oder 300 Meter Gewehr ermöglicht kostengünstiges und regelmässiges (Basis-)Training meist in nächster Nähe und oftmals tolle neue Kamerad/-innen. Jedes Mitglied in unseren Schiessvereinen zählt, wenn es um die Legitimation unseres Waffenrechts geht. Gerade junge Schütz/-innen finden auch oft die Möglichkeit, tüchtig in ihrem Verein anzupacken und mächtig etwas zu bewegen!

4. Als Aktivschütze mit Lizenz beim SSV gemeldet sein!

Wer mindestens ab und zu einen Stich (eine Schiesskonkurrenz) schiesst, braucht eine Lizenznummer des SSV. Mit dieser Lizenz weisen Sie sich als aktiver Sportschütze aus und sind entsprechend beim Schweizerischen Schiesssportverband registriert. Jede registrierte Schützin und jeder Schütze ist eine noch lautere Stimme im Kampf gegen Waffenrechtsverschärfungen!

5. Schützenmeisterkurs besuchen!

Wer sich in seinem Schiessverein etwas mehr engagieren möchte, sollte unbedingt die zweitägige Ausbildung zum Schützenmeister absolvieren. Die meisten Schiessvereine melden Interessent/-innen sehr gerne an. Die/der Schützenmeister/-in ist so etwas wie ein «Range Officer» im Schiesswesen ausser Dienst (SaD) und berechtigt, offizielle Schiessanlässe zu beaufsichtigen. Sehr empfehlenswerte Ausbildung! Übrigens: Man braucht kein Meisterschütze zu sein, um Schützenmeister zu werden. Jede/-r Schützenmeister/-in ist in der Eidgenossenschaft im Bereich Schiesswesen ausser Dienst (SaD) registriert – ein starkes Zeichen!

6. Waffen kaufen!

Die kantonal ausgestellten Waffenerwerbsscheine sind ein untrügliches Indiz dafür, wie stark unsere Community ist oder wächst. Dieses Indiz wird auch gerne von den Medien aufgegriffen, da es regelmässig offizielle Zahlen dazu gibt. Der legale Waffenerwerb in Waffenläden oder an Waffenbörsen zeigt auch, welche wirtschaftliche Bedeutung das Waffenrecht in der Schweiz hat. Wer allerdings das Recht nutzt, um Waffen zu kaufen, sollte aber auch unbedingt einige der anderen sechs aufgeführten Pflichten eingehen!

7. Und last-but-not-least: die Aktion «Finger weg vom Schweizer Waffenrecht» supporten!

Jetzt auf Facebook-Liken oder Supporter werden! Wir sind eine schnell wachsende, bereits sehr mitgliederstarke Community und sind sozusagen «Gewehr bei Fuss!», wenn es darum geht, kompromisslosen, lauten und harten Widerstand zu leisten gegen alle Mächte, die unser Waffenrecht zu verschärfen gedenken. Denn wir zeigen uns nicht im geringsten Einverstanden mit allfällig politisch opportunen Kompromissen. Wir sagen einfach nur NEIN, zu jeder einzelnen, noch so kleinen Verschärfung. Kürzlich wurden wir gefragt, ob wir so etwas wie der «militante Arm» der Schützenvereinigungen seien und irgendwie kam das bei uns noch gut an 🙂