Falls Ihr, liebe Verbündete, wieder einmal einen Dummschwätzer in der Schützenstube habt, der behauptet, was in der EU am Waffengesetz gebastelt werde, gehe uns hier der schönen Schweiz doch nichts an, dem empfehlt Ihr alsdann die Online-Fassung des Schweizer Waffengesetzes.

Erklärt ihm daraufhin die Suchfunktion im Webbrowser. Dann möge er doch die Seite einmal nach dem Begriff «Schengen» absuchen. Er findet dann weit über 50 Fussnoten, die etwa lauten wie diese: «Eingefügt durch Art. XY des BB vom 17. Dez. 2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und Dublin». Alle diese «Einfügungen» haben wir stillschweigend hingenommen. Aber damit muss jetzt endlich Schluss sein!

So eine Fussnote könnte auch bald auf eine Ziffer verweisen, in der es etwa heisst: «Das Fassungsvermögen von auswechselbaren Magazinen in Langwaffen mit über 60cm Gesamtlänge (inkl. Schaft) ist auf 10 Patronen beschränkt. Magazine mit höheren Kapazitäten gelten als verbotene Waffenbestandteile. Der Erwerb und Besitz wird durch kantonale Ausnahmebewilligungen geregelt.»
Ob der «Kompromiss» zur revidierten Feuerwaffenrichtline, die derartig Debiles verlangt, Mitte März vom EU-Parlament in der Abstimmung angenommen wird, bleibt abzuwarten. Alle vorbehandelnden Instanzen waren allerdings dafür.

Wir hoffen jeden Tag, dass wir Mitte März hier posten dürfen: «War alles ein Sturm im Wasserglas, nehmt Euer STGW57 und geht damit am Wochenende fröhlich Mouchen schiessen!» Aber wir wollen lieber schon mal auf das Schlechteste vorbereitet sein.

Waffenbesitzer/-innen, schliesst Euch uns an, damit wir Euch erreichen, wenn es etwas zu tun gibt. Seid vorbereitet. Bitte.

 

Unser gutes, altes Sturmgewehr 57 wäre in der heutigen Form mit eingesetztem 20-Schuss-Magazin dank der EU-Feuerwaffenrichtlinie verboten! Sportschütz/-innen bräuchten eine kantonale Ausnahmebewilligung!!!