Unterzeichnen nicht weiter möglich, Bundesrat hat EU-Feuerwaffenrichtlinie angenommen!

Vielen Dank allen 10365 Unterzeichnenden! Jetzt werden wir einen Gang höher schalten.

Am 16. Juni 2017 hat der Bundesrat die EU-Feuerwaffenrichtlinie rücknotifiziert und damit der EU gemeldet, dass man die Direktive ins Schweizer Waffengesetz übernimmt. Damit ist der Bundesrat auf unsere im offenen Brief formulierten Bedenken und Anliegen nicht eingegangen. Es ist somit weder weiter nötig oder sinnvoll, den offenen Brief zu unterzeichen.

Sehr geehrte Damen und Herren Bundesrätinnen und Bundesräte,
hochgeschätzte Mitglieder des National- und Ständerates

Wir sind hunderttausende Freizeit- und Sportschütz/-innen im Land, Jäger/-innen, Waffensammler/-innen, Büchsenmacher/-innen, Funktionäre und Gewerbetreibende im weiten Feld des Schweizer Schiesswesens. Wir sind Arbeitnehmer/-innen, Unternehmer/-innen, Polizist/-innen, Jurist/-innen, Politiker/-innen, Armeeangehörige und Dienstuntaugliche, Kindergärtner/-innen, kaufmännische Angestellte, Senior/-innen, Väter, Mütter: Legalwaffenbesitzende gibt es in unserem Land in jeder Einkommensklasse, jeden Geschlechts, in jeder politischen Couleur, in vielen Berufen – ein solider Querschnitt durch die Schweizer Bevölkerung. Wir sind in Sorge.

Die aktuelle Revision der EU-Feuerwaffenrichtlinie, zu deren Übernahme wir als Schengenstaat angehalten sind, zielt auf die Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Aber sie trifft mit ihren unsachlichen Verschärfungen ausschliesslich uns Schützinnen und Schützen. Sie verhindert weder Gewaltverbrechen, noch Suizide. Sie hilft nicht, gefährliche Legalwaffenbesitzende zu erkennen, geschweige denn internationalen Terror einzudämmen. Hier geschieht uns ein Unrecht, gegen das wir uns wehren. Wir wollen nicht das Mittel zum Zweck der Profilierung übereifriger Politiker/-innen sein, die ihre Bürger/-innen damit blenden, sie hätten etwas zu mehr Sicherheit beigetragen. Nur weil wir in Registern verzeichnet und damit (an-)greifbar sind.

Die Schweiz lebt vom Diskurs, nicht vom Diktat. Wer in unseren Landen das Waffenrecht verschärfen möchte, dem stehen alle Mittel der direkten Demokratie zur Verfügung. Es darf einfach nicht sein, dass die EU auf einen auch sicherheitspolitisch kritischen Bereich unserer Gesetzgebung derart Einfluss nimmt.

Es sind mit den Verschärfungen bei weitem nicht nur die Sturmgewehre 57 und 90 unserer Sportschütz/-innen und Armeeangehörigen betroffen, wie Sie vielleicht annehmen könnten und für die Sie gar vielleicht schon eine Ausnahmeregelung entworfen haben. Abertausende andere Legalwaffen und Zubehör von Freizeitschütz/-innen und Waffensammler/-innen stehen im Fokus, für die es weder anerkannte Schiessvereine noch offizielle Schiesswettbewerbe gibt. Um den EU-Wünschen nachzukommen, fehlt uns schlicht die Infrastruktur.

Gerne erinnern wir Sie daran, dass die freiwilligen Schiessübungen, wie sie in unseren Schiessvereinen tagtäglich absolviert werden, auch im Interesse der Landesverteidigung geschehen. So steht es jedenfalls in der Verordnung über das Schiesswesen ausser Dienst – notabene unter «Landesrecht». Auch Freizeitschütz/-innen fühlen sich hier durchaus mitgemeint.

Der in letzter Zeit viel zitierte Bestandsschutz ist für uns eine Selbstverständlichkeit und nur am äussersten Rande interessant. Wir wollen, dass das Freizeit- und Sportschiessen in der Schweiz auch weiterhin spannend und abwechslungsreich bleibt und nicht durch sinnlose Einschränkungen erstickt wird. Wir verlangen, dass Waffenbesitzende und Gewerbetreibende weiterhin Rechtssicherheit geniessen, sei es als Schütze, Schiessanlagenbetreiber/-in, Waffenhändler/-in, Bekleidungs- und Zubehörhersteller.

Selbstverständlich lehnen wir auch jeden weiteren Wunsch nach Bedürfnisnachweisen kategorisch ab. Heute gelten als Standardbedürfnisse das Waffensammeln und der Schiesssport und das genügt vollends. In einer liberalen Gesellschaft hat niemand ein Bedürfnis gegenüber dem Staat nachzuweisen – wir sind keine Bittsteller, sondern nachweislich unbescholtene Bürgerinnen und Bürger. So wollen wir uns auch behandelt wissen.

Es kann einfach nicht sein, dass die EU von uns ein zentrales und international vernetztes Waffenregister verlangt, das auch noch medizinisch-psychologische Daten der Legalwaffenbesitzenden enthält. Es kann ebenso wenig sein, dass die EU unsere Behörden beauftragt, bei Legalwaffenbesitzenden Magazine auf ihre Kapazität hin zu kontrollieren und bei Marginalverstössen rechtschaffene Bürger/-innen zu kriminalisieren. Denn wer befiehlt, muss auch kontrollieren. Wie kann man ernsthaft den Aufbau solcher Systeme in Betracht ziehen, aber unseren Nachrichtendiensten, den Polizei-, Grenzwach- und Militärkorps – die tatsächlich täglich für unsere Sicherheit sorgen! – immer mehr Mittel entziehen? Wo bleibt bei alledem die Verhältnismässigkeit? Weder unsere Kriminal- noch die Unfallstatistik oder der Lagebericht unseres Nachrichtendienstes verlangen objektiv betrachtet nach einer Änderung im Waffengesetz – schon gar nicht nach einer derart umfangreichen. Und, mit Verlaub, das Ausland hat es erst recht nicht zu verlangen.

Wir bestehen darauf, dass gerade Anpassungen im Waffengesetz evidenzbasiert vorzunehmen sind. Die Schweiz ist ein Rechtsstaat, kein Gefühlsstaat. Es braucht handfeste Gründe, eine derart grosse Interessensgemeinschaft wie die unsrige in unseren Rechten einzuschränken. Allein der Wunsch der EU genügt nicht. Darf nicht genügen.

Wir wollen keine Schengen-Austrittsdebatte im Fahrwasser der Umsetzung der neuen EU-Feuerwaffenrichtline provozieren, auch wollen wir nicht EU-Kritiker/-innen aufscheuchen. Uns interessiert ausschliesslich der Erhalt des aktuellen Schweizer Waffengesetzes. Wird die revidierte EU-Feuerwaffenrichtlinie jedoch in unsere Gesetze übernommen, bleibt uns tatsächlich kein anderer Weg, als ein Referendum zu unterstützen. Wir sind aber der festen Überzeugung, dass es genügend Mittel und Wege gibt, die Forderungen der EU-Feuerwaffenrichtlinie komplett zurückzuweisen und damit bei allen Beteiligten viel Geld und Energie zu sparen. Beides könnte man nun wirklich in wichtigere Anliegen investieren. Wenn man denn will.

Aktuell 10365 Unterzeichnende

Verfasser: Patrick Jauch, Initiator der Aktion «Finger weg vom Schweizer Waffenrecht!»

 

Mesdames et Messieurs les Conseillers Fédéraux,
Mesdames et Messieurs les membres du Conseils National et du Conseil des États

Nous sommes en Suisse des centaines de milliers de tireurs de loisir, de tireurs sportifs, de chasseurs, de collectionneurs d’armes, d‘armuriers, de fonctionnaires de fédérations, et de commerçants. Nous sommes employés, entrepreneurs, policiers, juristes, politiciens, militaires et inaptes au service, enseignants pour jardin d’enfant, employés de commerce, retraités, pères, mères. On retrouve en Suisse des détenteurs légaux d’armes parmi toutes les catégories de revenus, parmi les deux sexes, dans tous les camps politiques, dans différents domaines professionnels. Nous représentons toutes les couches de la population suisse. Nous sommes inquiets.

La révision actuelle de la directive européenne sur les armes à feu, que la Suisse est tenue d’adopter en vertu de l’accord de Schengen, est en théorie censée renforcer la lutte contre le terrorisme. En réalité, ces durcissements non objectifs visent exclusivement les détenteurs d’armes légales. La nouvelle directive n’évitera ni des actes de violence, ni des suicides. Elle ne va pas contribuer à identifier des détenteurs d’armes dangereux et elle ne saura encore moins réduire le terrorisme international. Nous, les détenteurs légaux d’armes, sommes victimes d’une injustice contre laquelle nous entendons nous défendre. Nous refusons de servir de bouc émissaire à des politiciens zélés qui cherchent simplement à éblouir leurs citoyens en donnant l’illusion à ceux-ci d’améliorer leur sécurité. Nous semblons comme des victimes faciles, car nous figurons dans des registres, ce qui facilite la tâche à ceux qui veulent nous «coincer».

La Suisse est basée sur le dialogue interne, et non sur le Diktat de l’extérieur. Celui qui désire durcir nos lois sur les armes peut le faire à travers les moyens que lui donne notre démocratie directe. Il est inadmissible que l’Union européenne soit à même d’influencer notre législation de cette manière, qui plus est dans le domaine essentiel de la sécurité nationale.

Contrairement à ce que l’on essaie de nous faire croire, les durcissements prévus par l’UE ne concernent pas uniquement les fusils d’assaut, les fass 90 et les fass 57, appartenant à des militaires et à des tireurs sportifs pour lesquels vous prévoyez peut-être déjà des exemptions – bien au contraire. Des milliers d’autres armes et d’accessoires sont détenus légalement par des tireurs de loisir et des collectionneurs et ils sont dans la ligne de mire de Bruxelles. Ces particuliers n’ont pas à leur disposition des organisations de tir «officiellement reconnues» exigée par la directive de Bruxelles. Même s’il fallait observer les exigences de l’UE – il nous manquerait donc tout simplement l’infrastructure pour le faire.

Nous nous permettons de souligner que la pratique du tir volontaire comme nous l’exerçons tous les jours au sein de nos associations est aussi au service de notre défense nationale. C’est en tous les cas ce que confirme l’ordonnance sur le tir hors du service – qui fait partie de notre législation fédérale sur la défense nationale. Les tireurs de loisir considèrent qu’ils contribuent également à l’intérêt de la défense nationale et se sentent également concernés sous cet angle.

Ces derniers temps, certains politiciens ont invoqué la protection des droits acquis. Pour nous, cela va de soit, mais pour le moment, cette question revêt pour nous d’une importance marginale. Nous voulons que le tir de loisir et le tir sportif restent accessibles et attrayants pour tout le monde et qu’ils ne soient pas étouffés par des réglementations dénuées de tout sens. Nous exigeons que les détenteurs d’armes et les commerçants puissent toujours compter sur la sécurité du droit, que ce soit en leur qualité de tireurs, de propriétaires de stand de tir, d’armuriers, ou de fabricants d’équipement et d’accessoires.

Il va de soi que nous rejetons catégoriquement toute introduction de nouvelles clauses de besoin. Les justifications standard actuelles (collection et sport de tir) suffisent amplement. Dans une société libérale, le citoyen n’a pas à prouver son besoin à l’égard de l’État. Nous ne sommes pas des quémandeurs. Nous sommes des citoyens honorables et exigeons d’être traités comme tels.

Il est intolérable que l’UE puisse nous demander de mettre en place un registre central d’armes, qui devra à l’avenir aussi contenir les données médicales et psychologiques des détenteurs légaux d’armes. Il est également inouï que l’UE mandate nos autorités pour contrôler la capacité de magasins auprès des citoyens honnêtes et que ceux-ci soient criminalisés en cas de violation de ces normes dérisoires. Car celui qui commande doit aussi contrôler. Comment peut-on sérieusement envisager de mettre en place des systèmes pareils de surveillance des honnêtes gens alors que l’on retire toujours plus de moyens aux services de renseignements, aux corps de police, aux gardes-frontières et à l’armée, qui, eux, sont les piliers de notre sécurité ? Qu’en est-il du principe de proportionnalité? Ni les statistiques pénales, ni celles des accidents, ni le rapport de situation de notre service de renseignement n’exigent objectivement des modifications de notre loi sur les armes allant dans ce sens. A fortiori, les instances étrangères n’ont pas non plus à s’en mêler.

Nous insistons à ce que des modifications de la législation sur les armes se fassent sur des bases empiriques. La Suisse est un État de droit, et non État d’instincts. Les principes de l’État de droit commandent que des restrictions appliquées à une communauté importante comme la nôtre se basent sur des motifs impératifs et objectifs. Le simple bon vouloir de l‘Union européenne ne suffit pas à cet égard. Il n’a pas le droit de suffire.

Nous ne désirons pas provoquer de débat sur un Exit de Schengen dans la foulée de la nouvelle directive européenne sur les armes à feu et nous ne cherchons pas à remuer les adversaires de l’UE en Suisse. La seule chose qui nous importe à ce stade, c’est la préservation de l’état actuel de la législation sur les armes. Si cette directive européenne devait être toutefois adoptée en droit suisse, nous nous verrons contraints de lancer ou de soutenir un référendum. Nous restons convaincus que la Suisse a toujours la possibilité de rejeter la directive européenne dans sa totalité et ainsi de permettre à tout le monde d’économiser beaucoup d’argent et d’énergie, qui seront mieux investis ailleurs. Si on le veut bien.

Actuellement 10365 signataires

Patrick Jauch, initiateur de l’action «Pas touche au droit suisse sur les armes!»

 

Onorevoli Consiglieri federali,
onorevoli Membri del Consiglio Nazionale e del Consiglio degli Stati

Siamo centinaia di migliaia di persone che nel nostro Paese praticano il tiro come hobby o come sport oppure sono cacciatori, collezionisti, armaioli, funzionari di società di tiro o commercianti. Siamo impiegati, imprenditori, funzionari di polizia, giuristi, politici, militari o inabili al servizio, maestre di asilo, impiegati di commercio, anziani, padri e madri: nel nostro Paese ci sono persone di ogni classe sociale, di entrambi i sessi, di ogni colore politico e di innumerevoli professioni... rappresentiamo tutti i ceti della popolazione svizzera. Noi siamo profondamente preoccupati.

L'attuale revisione della direttiva europea sulle armi da fuoco, che la Svizzera è obbligata ad adottare a causa dell'accordo di Schengen, afferma di voler combattere il terrorismo internazionale. Ma con i suoi inasprimenti, lontani da qualsiasi oggettività, colpisce esclusivamente tutti coloro che detengono legalmente un'arma. Non impedisce né i crimini violenti né i suicidi. Non contribuisce a identificare le persone che posseggono legalmente un'arma e che potrebbero essere pericolose, tanto meno a contenere il terrorismo internazionale. Qui si commette un'ingiustizia contro la quale intendiamo difenderci. Non vogliamo essere lo strumento con cui superzelanti politici si mettono alla ribalta, cercando di abbagliare i loro cittadini e far credere loro di intraprendere qualcosa per aumentare la sicurezza. Non vogliamo essere iscritti in un registro e così diventare facili vittime di chi ci vuole disarmare.

In Svizzera vige la cultura del dialogo e non del diktat, tanto più se il diktat viene dall'estero. Chi nel nostro Paese desidera inasprire la legislazione delle armi, ha a disposizione tutti gli strumenti della democrazia diretta. È inaccettabile che l'UE influisca in questo modo su un settore della nostra legislazione tanto critico per la sicurezza nazionale.

Contrariamente a quanto si vuol far credere, gli inasprimenti non riguardano soltanto i fucili d'assalto 57 e 90 dei nostri tiratori sportivi o dei nostri militari, come probabilmente potete supporre e per i quali magari avete già previsto delle eccezioni. Sono in gioco anche altre centinaia di migliaia di armi e accessori legali di persone che praticano il tiro come hobby o che sono collezionisti o semplici cittadini, per i quali non esistono né società di tiro riconosciute né gare di tiro ufficiali. Non abbiamo assolutamente l'infrastruttura che ci permetta di soddisfare quanto desidera l'UE.

Ci permettiamo di ricordare che gli esercizi di tiro facoltativi, come vengono praticati giornalmente nelle nostre società di tiro, sono pure nell'interesse della difesa nazionale. Cosi è scritto nell'ordinanza sul tiro fuori servizio che – non bisogna dimenticarlo – è il nostro «diritto nazionale». Anche coloro che praticano il tiro come hobby pensano così e si sentono toccati direttamente.

Negli ultimi tempi si parla spesso della protezione dei diritti acquisiti, il che è per noi una cosa ovvia e ci interessa solo marginalmente. Noi vogliamo che la pratica del tiro – sia essa per hobby o per sport – continui a essere un'attività avvincente e variata, senza essere soffocata da restrizioni prive di senso. Noi chiediamo che tanto i detentori di armi quanto i commercianti possano fare ancora affidamento sulla certezza del diritto, come tiratori, gestori di stand di tiro, commercianti di armi, produttori di abbigliamento e accessori.

Ovviamente respingiamo categoricamente anche qualsiasi altra richiesta di un ampliamento della clausola del bisogno. Attualmente i bisogni standard sono il collezionismo e l'attività del tiro e ciò è più che sufficiente. In una società liberale nessuno è tenuto a comprovare un bisogno nei confronti dello Stato – non siamo postulanti bensì cittadini dimostrabilmente incensurati. E come tali vogliamo essere trattati.

È inaccettabile che l'UE esiga da noi un registro centralizzato e collegato a una rete internazionale, che per di più dovrebbe contenere anche dati medici e psicologici di tutti coloro che detengono legalmente un'arma. Tanto meno può essere che l'UE incarichi le nostre autorità di controllare la capacità dei magazzini delle armi detenute legalmente e in caso di infrazioni di lieve entità criminalizzi cittadini onesti e rispettosi delle leggi. Perché chi ordina deve anche controllare. Come si può seriamente pensare a mettere in piedi sistemi del genere, mentre al nostro Servizio delle attività informative, ai corpi di polizia, alle guardie di confine e all'Esercito (che ogni giorno si adoperano per la nostra sicurezza!) si tolgono sempre più mezzi e fondi? Dove è andato a finire il principio della proporzionalità? In un'ottica oggettiva né le nostre statistiche dei crimini, né quelle degli infortuni né il rapporto sulla situazione pubblicato ogni anno dal nostro Servizio delle attività informative esigono una modifica della legge sulle armi – tanto meno una revisione di portata così ampia. E, con rispetto parlando, gli Stati esteri non hanno proprio nulla da esigere.

Noi insistiamo che le modifiche della legislazione delle armi devono potersi basare sull'evidenza. La Svizzera è uno Stato retto dal diritto, non uno Stato in balia di umori e sentimenti. Occorrono motivi più che solidi per limitare i diritti di una comunità di interesse grande come la nostra. Non basta che si tratti di un desiderio dell'UE. Non può e non deve bastare.

Non è nostra intenzione lanciare un dibattito sull'uscita da Schengen a motivo dell'applicazione della nuova direttiva UE sulle armi né vogliamo incitare coloro che guardano all'UE con occhio critico. A noi interessa esclusivamente il mantenimento dell'attuale legge svizzera sulle armi. Ma se invece la revisione della direttiva UE sulle armi sarà ripresa nella nostra legislazione, non ci resterà veramente altra via che sostenere un referendum. Siamo però fermamente convinti che ci sono mezzi e vie sufficienti per rigettare integralmente le richieste della direttiva UE sulle armi, facendo così risparmiare denaro ed energie a tutti gli interessati. Denaro ed energie che potrebbero poi essere investiti in problemi veramente più importanti. Basta volerlo.

Attualmente 10365 firmatari

Patrick Jauch, Promotore dell'azione «Giù le mani dalla legislazione svizzera sulle armi!»