Wir hatten gehofft, wir hatten gebangt, gezweifelt und gewartet. Aber nun ist sie endlich da, die Stellungnahme des Schweizer Schiesssportverbands SSV zum Vorentwurf des EJPD zur Revision des Schweizer Waffengesetzes. Und sie übertrifft all unsere Erwartungen. Der SSV lehnt den Vorentwurf in allen relevanten Punkten wuchtig ab und sagt unter Referendumsandrohung: Nein!

Der SSV ist eine politische, gesellschaftliche und natürlich auch sportliche Institution. Es ist selbstverständlich, dass er sich zu einem bundesrätlichen Vorschlag nur wohlüberlegt äussern will. Umso gespannter waren wir auf den heutigen Tag. Würde sich der SSV hinter die Waffenbesitzer im Land stellen? Würde er sich kompromissbereit zeigen? Würde er Verschärfungen hinnehmen, solange sie nicht die ihm unterstellten Königsdisziplinen betrifft? Zugegeben, wir waren nervös. Der SSV verfügt über ein kapillarfeines Netz, das bis zum allerletzten der über 100’000 registrierten Schweizer Schützen reicht – ohne den Goodwill des SSV ist ein Kampf gegen Verschärfungen im Waffengesetz um ein Vielfaches schwieriger.

Und nun sagt also auch der SSV nein. Nicht nur ein bisschen nein, auch nicht jain oder eventuell oder «unter Umständen». Der SSV sagt NEIN in Grossbuchstaben und uns fällt ein Stein vom Herzen. Mit derjenigen des SSV liegen nun vier wuchtige Statements bzw. Vernehmlassungsantworten vor – die definitiv eine mächtige Allianz bilden.

Wir sagen: Danke, SSV.

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Weitere Vernehmlassungsantworten und Stellungnahmen

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