Der Bundesrat beschwichtigt: Es ändere sich doch gar nicht viel, durch die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie (siehe Tagessschau vom 2. März 2018). Wenn gleichzeitig sämtliche wichtigen Schützen- und Sammlervereinigungen und unzählige weitere Organisationen und Private vor einer Übernahme in ihren Vernehmlassungsantworten vor einer Übernahme warnen, ist etwas faul.

Um einige der krassen Verschärfungen glasklar zu verdeutlichen, nachfolgend einige Beispiele von Waffen, die künftig als verboten eingestuft sind und nur noch ausnahmsweise erworben werden dürfen. Das heisst: Es ändert sich nicht nur wenig, es ändert sich alles!

Die Bilder zeigen nicht nur, dass sich tatsächlich immens viel im Waffengesetz ändert, gleichzeitig soll auch ein kleiner Teil der Absurdität der Änderungen aufgezeigt werden.

 

Verboten: Klappschaft und 30-Schuss-Magazin.

 

 

 

Verboten: Faustfeuerwaffe mit 22-Schuss-Magazin. Absurd: Mit 20 Schuss-Magazin weiterhin nur bewilligungspflichtig.

 

 

 

Verboten: Sturmgewehr 1957 mit Originalmagazin. Absurd: Mit 10 Schuss-Magazin weiterhin nur bewilligungspflichtig.

 

 

 

Verboten: Sturmgewehr 90 mit Originalmagazin. Absurd: Mit 10 Schuss-Magazin weiterhin nur bewilligungspflichtig.

 

 

Verboten: Sammlerwaffe SITES Spectre mit 30-Schuss-Magazin. Unklar ist, ob diese Waffe als Hand- oder als Faustfeuerwaffe gelten wird. Eingestuft als Handfeuerwaffe wäre sie gleich doppelt verboten, denn sie ist ohne Funktionseinbusse auf unter 60 cm verkürzbar. Obacht: Für diese Sammlerwaffe gibt es keine nicht verbotenen Magazine!

 

 

 

Verboten: VZ-58 mit 30 Schuss-Magazin. Absurd: Wenn diese Waffe als Faustfeuerwaffe eingestuft würde – was aus dem Gesetz derzeit nicht hervorgeht! –, ist sie weiterhin mit 20-Schuss-Magazin nur bewilligungspflichtig.